• FCK-Leihgabe Lukas Spalvis greift an – Halfar und Correia erneut verletzt – Albaek operiert
    ​ Einen Lichtblick gibt’s: Lukas Spalvis, Leihgabe von Sporting Lissabon, hat nach zwei Kreuzbandrissen offenbar den Anschluss gefunden. Der litauische Nationalspieler war 2016 Torschützenkönig in Dänemark und will dem 1. FC Kaiserslautern nun helfen, den Klassenerhalt in der Zweiten Bundesliga doch noch zu schaffen.

    Joker Spalvis schoss das Siegtor beim 2:1 in Dresden, Spalvis spielte beim bitteren 0:2 gegen Bielefeld erstmals in der Liga über die volle Distanz. Er vergab wohl eine Top-Chance, spielte aber gut, war sehr engagiert, war mit zwölf Kilometern mit der laufstärkste Akteur. Und auf dem Trainingsplatz zeigt seine Formkurve nach oben. Er weiß, wo das Tor steht! Er hat Torhunger – und lebt ihn vor. „Spalvis hat was ...“, lobt denn auch der kritische Torwarttrainer Gerry Ehrmann.

    „Natürlich haben wir uns zusammengesetzt, haben die Lage analysiert“, berichtet Spalvis über das Verhalten im Mannschaftskreis. „Jedes Spiel ist ein Endspiel! Wir haben über die nötige Einstellung, über die Zweikämpfe gesprochen. Den Schwung des späten Sieges von Dresden konnten wir leider nicht mitnehmen“, sagt Spalvis. „Wir wissen aber um die Lage. Wir haben noch 19 Mal ein Finale. Wir müssen in jedes Spiel gehen, um es zu gewinnen. Es hilft nichts, die Türe zur Kabine zuzumachen“, beschwört Spalvis unbedingten Siegeswillen. Der Stürmer weiß: „Die nächsten drei Spiele werden sehr entscheidend sein.“

    Sehr angetan von der erarbeiteten Fitness des lange verletzten Stürmers ist Trainer Jeff Strasser. „In den letzten Wochen hat Lukas im Training immer mehr seine Qualität gezeigt. Er hat sich selbst umgestellt“, lobt der Coach die „Art und Weise“, wie der 23-Jährige jetzt arbeitet, auftritt. Die jüngsten Laufwerte verdeutlichten, „mit welcher Mentalität Lukas arbeitet“: „Er belohnt sich selbst!“

    „Ich fühle mich jetzt besser, das zeigen auch die Kilometer, die ich laufen kann“, sagt Spalvis, der sich am liebsten an Toren messen lässt, ein richtig guter Fußballer ist. Er fordert den Ball, er will es wissen. Und sich und aller Welt beweisen, dass er wieder da ist. „Ich fühle mich besser, darauf kann man aufbauen. Ich habe 95 Minuten gespielt – das war sehr gut für mich.“

    Daniel Halfar, der Kapitän, brach gestern das Training ab und wird wegen einer neuerlichen Hüftverletzung morgen (18.30 Uhr) im Spiel beim 1. FC Heidenheim ausfallen. Zu einer tragischen Figur entwickelt sich Marcel Correia. Der Heimkehrer war als Ewerton-Nachfolger auserkoren, sollte nach langer Pause wegen seines lädierten Sprunggelenks am Montag im Regionalligaspiel gegen den FC Homburg Praxis sammeln. Correia aber verletzte sich beim Warmmachen erneut am Sprunggelenk. Ein MRT soll nun Klarheit bringen. Im Spiel der U23 verletzte sich auch Abwehrspieler Giuliano Modica und fällt aus. Mads Albaek wurde am Schambein operiert und kehrt erst 2018 zurück. Osayamen Osawe steht wegen seines Zehenbruchs weiter nicht zur Verfügung. Kacper Przybylko ist im Aufbautraining, aber auch erst 2018 wieder eine Option. Fraglich ist das Mitwirken von Stipe Vucur wegen einer Zehenverletzung.
    Quellen
      • Die Rheinpfalz Pfälzische Volkszeitung

Kommentare 2

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    Mittlerweile ist es mir völlig egal wer spielt - es ist regelmässig enttäuschend! Auch das Spiel werde ich mir aus diesem Grund nicht antun. Dass es so weit einmal kommen würde ...
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    Halfar spielt nicht, wir gewinnen!