• Atik belebt FCK-Spiel – Dittgen zu SVWW

    Die Leihe von Mittelfeldspieler Max Dittgen (22) vom Fußball-Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern bis Saisonende an Drittligist SV Wehen Wiesbaden ist perfekt. Der Wechsel von Zoltan Stieber (28/Mittelfeld) in die USA zu D. C. United aus Washington (wir informierten) steht unmittelbar bevor.
    Beim FCK hätten die beiden für das DFB-Pokalmatch am Samstag (15.30 Uhr) gegen Regionalliga-Absteiger SV Eichede, das im Lübecker Stadion Lohmühle steigt, keine Rolle gespielt.

    Mit Blick auf die Partie sagte FCK-Trainer Norbert Meier: „Wir werden dem Gegner viel Wachsamkeit schenken müssen.“ Für Patrick Ziegler ist der Pokalauftakt noch kein Thema. Aber immerhin ist der Defensivspieler, der in der Vorbereitung eine Außenbandverletzung im Sprunggelenk erlitten hat, nun wieder im Mannschaftstraining. „Es wird immer besser, aber beim Springen habe ich noch ein paar Beschwerden“, sagte der 27-Jährige gestern.

    Offensivspieler Baris Atik, den der FCK bis Saisonende von der TSG 1899 Hoffenheim ausgeliehen hat, ist einer für die Überraschungsmomente auf dem Platz. Schon zum Saisonstart bei der 0:3-Niederlage in Nürnberg lieferte der dribbelstarke Techniker die wenigen Lichtblicke. Auch beim 1:1 am Freitag gegen Darmstadt 98 setzte der gebürtige Frankenthaler Akzente, war aber bei einer guten Chance zu ballverliebt. Trainer Meier freute sich über den Mut seiner jungen Truppe zu solchen Offensivaktionen, kritisierte bei dieser Szene aber die falsche Entscheidung Atiks. „Der Trainer hat mit mir drüber gesprochen. Ich muss die Aktion besser zu Ende bringen, das passiert mir nicht noch einmal“, versicherte Atik. „Ein Sieg wäre verdient gewesen“, meinte Atik mit Blick auf die genannte Chance und die Möglichkeiten von Manfred Osei Kwadwo und vor allem von Christoph Moritz. Da hätte auch Atiks Verwandtschaft kräftig gejubelt, die sich die Heimpremiere des 22-Jährigen in einem Pflichtspiel auf dem „Betze“ angeschaut hat. „Meine ganze Familie war im Stadion“, sagte Atik.

    Auch am Samstag ist Daumendrücken angesagt bei den Atiks, wenn Baris und Kollegen in Lübeck gegen Eichede spielen. „Wir müssen sehr konzentriert sein“, sagte Atik, „wir nehmen den Gegner sehr ernst, auch wenn es ein Oberligist ist.“

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    Der FCK hilft helfen

    André Schürrle, der Schirmherr des Benefizspiels zugunsten von Mama/Papa hat Krebs am 31. August (18 Uhr) in Ludwigshafen-Oppau, wird kaum vor Ort sein können. Geht alles gut, wird der Dortmunder Fußball-Profi am Tag darauf in Prag für Deutschland gegen Tschechien um Punkte in der WM-Qualifikation spielen. Aber der Weltmeister unterstützt die Aktion ideell, ist auch Pate der Ludwigshafener Gruppe der Krebsgesellschaft. Sie kümmert sich – wie in Kaiserslautern – um die Freizeitgestaltung von Kindern krebskranker Eltern.Joachim Schürrle, der Vater des aus Ludwigshafen stammenden Weltmeisters, vertritt seinen Sohn beim Benefizspiel vor Ort. Er hält auch sonst Kontakt zur Krebsgesellschaft, bestätigt Öffentlichkeitsarbeiter Sören Vitic dankbar. Das tut gut!

    Am 31. August kommt der FCK mit seinem Zweitliga-Kader nach Ludwigshafen, trifft auf Landesligist BSC Oppau, der sich schon vor zwei Jahren beim Benefizspiel zugunsten von Geschädigten der Gasexplosion von 2014 als perfekter Gastgeber und großartiger Organisator zeigte. Damals wie heute beim BSC in vorderster Reihe: Horst Mempel und Thorsten Kern. Der Reinerlös fließt diesmal je zur Hälfte den Ortsgruppen von Mama/Papa hat Krebs in Kaiserslautern und Ludwigshafen zu. Unterstützt wird die Veranstaltung von der Lotto Stiftung, bestätigt Jürgen Häfner, der Geschäftsführer von Lotto Rheinland-Pfalz, und von der Egidius-Braun-Stiftung, bestätigt Geschäftsführer Tobias Wrzesinski. Das vierköpfige Schiedsrichterteam kommt zum Nulltarif, verspricht Hans-Dieter Drewitz, der Präsident des Südwestdeutschen Fußballverbandes. Danke!
    Quellen
      • Die Rheinpfalz - Pfälzische Volkszeitung

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