• Der 1. FC Kaiserslautern sucht Abräumer und Abstauber, nicht (nur) zur Ergänzung des Profikaders, sondern im wörtlichen Sinn. Am Samstag, 8. Juli, wird das Fritz-Walter-Stadion auf dem Betzenberg sauber gemacht. Dafür sucht der Verein noch Freiwillige, die mitanpacken wollen.
    ​ „Dass Fans bei uns mitanpacken, hat ja schon ein bisschen Tradition“, sagt Lisa Netzhammer, die Leiterin der Abteilung Medien und PR beim 1. FC Kaiserslautern. Nicht zuletzt bei Arbeiten am Nachwuchsleitungszentrum auf dem Fröhnerhof konnte der Verein auf Freiwillige bauen. „Leute kamen auf uns zu und haben gefragt, was sie machen können“, berichtet Netzhammer weiter. So sei die Idee geboren worden, das Stadion zu säubern und kleinere Reparaturen vorzunehmen: „Glanzparade – Am 8. Juli machen wir den Kasten sauber“ ist die Aktion überschrieben. „Wir wollten die Angebote der Fans annehmen, die Hilfe bündeln und sinnvoll einsetzen.“ Deshalb will sich der FCK gemeinsam mit den hilfsbereiten Fans das Stadion vornehmen.

    Am zweiten Samstag im Juli geht es um 9.30 Uhr los, bis 16 Uhr wird im und ums Stadion gewischt, geschrubbt, gekehrt, abgestaubt. Arbeit sei genau da, versichert Netzhammer. „Wir schicken niemanden weg, es gibt jede Menge zu tun“, sagt Netzhammer. Das Stadion habe allein rund 50.000 Sitzplätze. Trotzdem sollten sich die Helfer vorher anmelden, auf der Homepage des FCK gibt es einen Link zu einem Anmeldeformular. Dort werde auch abgefragt, was die Leute tun wollen. Denn neben Reinigungskräften sind auch handwerklich geschickte Helfer gefragt, insbesondere Maler und Verputzer. An einigen Stellen soll das Stadion etwas aufgehübscht werden. Zudem sei auch Muskelkraft gefragt – zum Entrümpeln, wie Netzhammer berichtet. Zwar habe das Stadion keinen Keller, dennoch gebe es einige Räume, in denen sich Dinge angesammelt haben, die nun entsorgt werden können. „Da ist das Stadion nicht anders wie ein Privathaus. Da sammelt sich ja auch, meist im Keller oder auf dem Speicher, einiges an.“

    Wer am 8. Juli zum Arbeiten auf den Betzenberg kommt, kann mit einem Begrüßungsgetränk sowie einem Feierabendbier rechnen. Außerdem wird es einen Imbiss geben. Zusätzlich öffnet der Verein nach getaner Arbeit den Fan-Shop und gewährt für die Helfer 20 Prozent Rabatt.

    Netzhammer will die Anmeldefrist (bis zum 25. Juni) abwarten, bevor die Arbeitstrupps eingeteilt und auch die Arbeiten verteilt werden. Bisher sei eine Prioritäten-Liste erstellt worden. So soll zunächst einmal gründlich im und rund ums Stadion gefegt werden und herumliegender Müll entsorgt werden. Und eine weitere Aufgabe hat Netzhammer bereits im Blick. „Das Stadion hat auch viele Fenster, die geputzt werden müssen.“

    INFO

    Wer bei der Aktion teilnehmen will, muss online ein Anmelde-Formular ausfüllen. Einen Link dazu findet sich auf der FCK-Homepage unter fck.de. Im Formular muss man Name, E-Mail-Adresse und Telefonnummer hinterlegen und sagen, in welchem Arbeitsbereich man helfen will: Reinigen, Streichen, Entrümpeln/Entsorgung oder Maurer-Arbeiten. Die Anmeldung läuft bis zum 25. Juni.
    Quellen
      • Die Rheinpfalz - Pfälzische Volkszeitung

Kommentare 11

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    So jetzt muss ich hier mich auch mal äußern-- Die Idee das WIR Fans unserem Verein auch bei der Reinigung des Stadions helfen, kommt auch von mir. Vorgetragen an Herrn Gries bei diversen Trainingseinheiten, wo man dabei war, sich unterhalten hat und…
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    Zitat von Kinglouis: „Das es anderswo genauso Dumme gibt ....ok...Alleine das Wort Verein im Profifußball ist lächerlich!.. Dank der Verblendeten kann man natürlich die gesamte Lüge schlussendlich auch die horrenden Gehälter aufrecht erhalten.…
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    Ich weiß echt nicht was dich daran so stört?! Dich zwingt doch niemand da mit zumachen oder? Wie Südtribüne schon geschrieben hat, geht das auf Angebote der Fans zurück. Also warum denn nicht?! Bei anderen Vereinen musste über Nacht der Rasen von…
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    Das es anderswo genauso Dumme gibt ....ok...Alleine das Wort Verein im Profifußball ist lächerlich!.. Dank der Verblendeten kann man natürlich die gesamte Lüge schlussendlich auch die horrenden Gehälter aufrecht erhalten. Kämst wahrscheinlich auch…
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    Da ist heute einer auf Krawall gebürstet aber in der Grundaussage hat er Recht.